Siemens NX Consulting · Konstruktionsmethoden

Methoden entwickeln.
NX gezielt nutzen.

Neue Produkte, neue Anforderungen oder gewachsene Arbeitsweisen: Ich entwickle mit euch passende Konstruktionsmethoden in Siemens NX und prüfe, wo bestehende Vorgehensweisen weiterhelfen – und wo neue Wege sinnvoll sind.

Ziel sind nachvollziehbare Modelle, einfachere Arbeitswege und mehr Spielraum für Änderungen. Einstellungen und Bedienoberflächen stimmen wir auf die Methoden und Aufgaben eures Teams ab.

Methodenthemen mit Simon besprechen ↗

Vom vorhandenen Konstruktionsmodell zu nachvollziehbaren Methoden

Neue Aufgaben und bewährte Praxis

Passt eure Arbeitsweise
zu den Möglichkeiten von NX?

Für neue Produkte und besondere Konstruktionsaufgaben entwickeln wir eine passende Methodik: vom sinnvollen Modellaufbau über Bezüge und Varianten bis zu späteren Änderungen. Auch vorhandene Arbeitsweisen betrachten wir neu – beim CAD-Umstieg ebenso wie in langjährig gewachsenen NX-Umgebungen.

Ihr steigt auf NX um

Bewährte Ziele. Neue Wege.

Vorgehensweisen aus dem bisherigen CAD-System lassen sich oft nachbilden. Wir prüfen gemeinsam, ob das in NX auch sinnvoll ist – oder ob sich dieselbe Aufgabe einfacher und flexibler lösen lässt.

Zum Beispiel durch einen anderen Modellaufbau, gezielt gewählte Abhängigkeiten oder direkte Geometrieänderungen. Maßstab sind eure typischen Varianten, Änderungsfälle und die Weiterarbeit im Team.

Ihr arbeitet bereits mit NX

Gewachsenes gezielt hinterfragen.

Auch Konstruktionsmethoden wachsen über viele NX-Versionen hinweg. Ein Aufbau kann weiterhin funktionieren und dennoch auf früheren Möglichkeiten beruhen. Wir prüfen, ob sich Modellstruktur, Verknüpfungen oder Varianten heute einfacher und besser änderbar gestalten lassen.

Dabei bewahren wir, was sich bewährt hat, und erproben Alternativen an euren Aufgaben. Ergänzend betrachten wir Customer Defaults und NX-Benutzerrollen, damit Einstellungen und Oberfläche die gewählte Methodik unterstützen.

Modelle als gemeinsame Sprache

Den Aufbau verstehen.
Gezielt weiterkonstruieren.

Ein typischer Fall aus meiner Design Guideline: Für eine neue Variante soll ein bestehendes Bauteil angepasst werden. Die Geometrie ist klar, die Herangehensweise des ursprünglichen Konstrukteurs jedoch nicht. Eine Parameteränderung verursacht Fehler – und aus der geplanten Wiederverwendung wird aufwendiges Nacharbeiten.

Im Consulting betrachten wir deshalb, wie eure Konstrukteure über ihre Modelle miteinander kommunizieren: Welche Absicht steckt hinter dem Aufbau? Welche Bezüge steuern Änderungen? Kann ein Kollege die Konstruktion nachvollziehen? Häufig geht es um gemeinsame Regeln und ein gezieltes Verständnis der Zusammenhänge.

Connectivity: gemeinsame Bezugssysteme für Position und Ausrichtung

Connectivity · Bezüge

Auf möglichst frühe Objekte beziehen

Bezüge möglichst auf die ältesten geeigneten Objekte der Modellhistorie legen. Position und Ausrichtung von Koordinatensystemen bereiten wir von Anfang an so vor, dass diese Bezugnahme sinnvoll möglich wird.

Zum Beispiel: Ein Einzelteil bereits in seiner späteren Einbaulage ausrichten und sein Basiskoordinatensystem als frühen Bezug für den weiteren Aufbau nutzen.

Simplicity: einfache Grundform und separat ergänzte Details

Simplicity · Einfachheit

Wenig Inhalt je Konstruktionsschritt

Skizzen möglichst einfach halten und Aufgaben auf kleine, klar erkennbare Formelemente verteilen. Das erleichtert die Konstruktion und macht ihre einzelnen Schritte im Part Navigator nachvollziehbar.

Zum Beispiel: Grundform extrudieren, Details als eigene Formelemente ergänzen. So lassen sich einzelne Aufgaben erkennen und bearbeiten, ohne eine umfangreiche All-in-one-Definition zu öffnen.

Modularity: zusammengehörige Formelemente als wiederverwendbare Bausteine

Modularity · Aufbau

Zusammengehöriges direkt vervollständigen

Ein Modul und seine möglichen Details unmittelbar nacheinander aufbauen. Detailformelemente entstehen zum frühestmöglichen sinnvollen Zeitpunkt – bevor weitere Konstruktionsschritte ihre Bezugsmöglichkeiten verändern.

Zum Beispiel: Einen Körper zunächst passend verrunden, bevor der nächste Körper entsteht. Zusammengehörige Features bleiben beieinander und lassen sich gezielt als Gruppe wiederverwenden.

„Alt“ meint hier den frühen Zeitpunkt eines Objekts in der Modellhistorie, erkennbar an seinem Zeitstempel – nicht das Alter der Datei. Die Prinzipien greifen ineinander: vorbereitete Bezüge und einfache Schritte schaffen die Grundlage für einen modularen Aufbau.

Ein Beispiel aus der Bizlearn Design Guideline

Details gehören zum Modul.
Und damit an den passenden Zeitpunkt.

Die pauschale Vorgabe „Verrundungen erst am Ende“ greift für meine Methodik zu kurz. Wir ergänzen ein Modul um seine Details, sobald die benötigte Geometrie vorhanden ist. Entscheidend sind der Zeitpunkt und eine passende Auswahlregel.

Einfacher extrudierter Grundkörper ohne Verrundungen

Grundkörper

Einfach erzeugen

Eine einfache Skizze wird beispielsweise extrudiert. Am noch übersichtlichen Körper stehen gezielt nutzbare Flächen und Kanten zur Verfügung.

Grundkörper mit früh ergänzten, orange markierten Verrundungen

Details

Früh und gezielt ergänzen

Eine geplante Verrundung direkt am Modul erzeugen. Je nach Aufgabe wählen wir etwa „Body Edges“ oder „Face Edges“, solange diese Auswahl die beabsichtigten Kanten eindeutig erfasst.

Vereinigte Körper mit orange markierter Verrundung am Übergang

Weiterer Aufbau

Module zusammenführen

Weitere Module im gleichen Sinn ausarbeiten und kombinieren. Neu entstandene Schnittkanten können anschließend mit „Feature Intersection Edges“ gezielt verrundet werden.

Der Nutzen liegt im Zusammenspiel.

Früh im Aufbau ist die Geometrie weniger komplex. Passende Auswahlregeln können Änderungen leichter mittragen; zusammengehörige Features bleiben in der Historie unmittelbar beieinander. Das erleichtert das Verstehen, Bearbeiten und Wiederverwenden – auch mit Feature Groups.

Welche Vorteile sich für Änderungsstabilität und Berechnungsaufwand ergeben, prüfen wir an euren konkreten Modellen. Im Consulting geht es darum, vorhandene Regeln auf ihre Wirkung zu prüfen und geeignete Methoden praktisch zu erproben.

Die Methodik im Video

Auswahlregeln bewusst nutzen.
Details zum richtigen Zeitpunkt erzeugen.

In diesem NX-Beispiel zeige ich, wie Auswahlregeln und der Aufbau der Modellhistorie zusammenhängen. Eine praktische Vertiefung zum beschriebenen Vorgehen.

Bizlearn Siemens NX Design Guideline – Structure, Methods and Practice

Gemeinsame Regeln festhalten

Eine Methodik.
Viele Konstruktionsaufgaben.

Die Bizlearn Design Guideline schafft ein produkt- und branchenunabhängiges methodisches Grundgerüst. Es unterstützt Wiederverwendung und gibt auch bei seltenen oder besonderen Aufgaben Orientierung.

Wir gleichen eure bestehenden Vorgaben mit dieser Grundlage ab: Wie werden Referenzen gewählt, Formelemente angeordnet und zusammengehörige Bereiche gegliedert? Welche Regeln sind noch zeitgemäß, und wo braucht es bewusst Freiraum?

So kann eure Richtlinie gezielt ergänzt oder aktualisiert werden. Entscheidend ist, dass die gemeinsame Sprache im Modellaufbau erkennbar und für das Team anwendbar wird.

Siemens NX Design Guideline kennenlernen →

Customer Defaults und NX-Benutzerrollen

Die passende Methode braucht
die passende Arbeitsumgebung.

Welche Voreinstellungen beeinflussen euren Modellaufbau? Welche Befehle sehen eure Konstrukteure täglich – und welche hilfreichen Möglichkeiten bleiben verborgen?

Ich prüfe mit euren Key-Usern und Administratoren ausgewählte Einstellungen und die Rollen eurer NX-Bedienoberfläche. Gemeinsam erproben wir sinnvolle Anpassungen: weniger unnötige Auswahl, besser erreichbare Werkzeuge und eine Oberfläche, die zur geschulten Methode passt.

Das Video zeigt an zwei Einstellungen, wie kleine Anpassungen einen Unterschied machen können. Im Consulting betrachten wir eure konkrete Umgebung und stimmen Änderungen mit den Verantwortlichen ab.

Einblick in meine Arbeitsweise · Englisch

Two Amazing Settings Nobody Knows

Vom vereinbarten Vorgehen zur Anwendung

Methoden verankern.
Durch gemeinsames Anwenden.

Bei der Analyse wird sichtbar, welches Verständnis bereits vorhanden ist und wo gezielte Vertiefung hilft. Daraus leiten wir passende Lernschritte ab: bestehende Modelle lesen, ihre Abhängigkeiten verstehen und Änderungen bewusst umsetzen.

Die Richtlinie hält das gemeinsame Vorgehen fest. Im Training erproben die Teilnehmer die Methoden selbst – mit dazu passenden NX-Benutzerrollen und Einstellungen. So greifen Methodik, Arbeitsumgebung und Lernen ineinander.

Wenn daraus ein größerer Schulungsbedarf entsteht, stimmen wir Lernwege, Formate und die Einführung im Unternehmen ab. Das ist der Anschluss an unsere Beratung zu Schulungskonzepten.

Geplant und an euren Beispielen

Von der Ausgangssituation
zur erprobten Vorgehensweise.

Bestehende Modelle und ihren Aufbau untersuchen

1 · Gemeinsam sichten

Modelle und Aufgaben verstehen

Wir klären neue Produktanforderungen oder betrachten vorhandene Modelle, Änderungsfälle und Vorgaben. Mit abgestimmtem Systemzugang beziehe ich eure NX-Einstellungen und Arbeitsweisen ein.

Eine Methode an einer Konstruktionsänderung erproben

2 · Methoden erproben

Am Änderungsfall überprüfen

Wir entwickeln und vergleichen passende Vorgehensweisen an neuen Aufgaben, Varianten und Änderungsfällen. Ist eine bestehende Methode bereits schlüssig, bestätigen wir sie – auch das ist ein wertvolles Ergebnis.

Erprobte Methoden dokumentieren und vermitteln

3 · Im Team etablieren

Regeln und Lernschritte ableiten

Wir halten Empfehlungen und Prioritäten fest und stimmen Regeln, Rollen und Lernschritte aufeinander ab. Die Begleitung ist punktuell oder über ein Kontingent mit regelmäßigen Terminen möglich.