KI-gestützte CAD-Konstruktion für Designcenter NX

Aus deiner Idee wird eine Konstruktion,die sich weiterentwickeln lässt.

Erstelle parametrische 3D-Modelle und entwickle bestehende Konstruktionen gezielt weiter. Unser KI-CAD-Assistent arbeitet in Designcenter NX mit Features, Parametern und Bezugselementen. Änderungen setzen an der vorhandenen Konstruktion an – statt sie durch ein neu generiertes Modell zu ersetzen.

Ob 2D-Zeichnung, Foto, STL oder vorhandenes CAD-Modell: Im Mittelpunkt steht eine parametrische Konstruktion, an der du weiterarbeiten kannst.

NX-Konstruktion mit vereinfachter Modulstruktur und exemplarischen PMI-HinweisenNX model with a simplified modular structure and illustrative PMI annotations

Dein Modell bleibt die Grundlage.

Dein CAD-Modell verbindet Geometrie mit Konstruktionslogik: Features, Parameter und Bezüge bestimmen, wie eine Änderung wirkt. Daran können Baugruppen, 2D-Zeichnungen und weitere Bearbeitungsschritte anknüpfen.

Unsere Werkzeuge bearbeiten diese vorhandene Struktur. Sie passen Parameter und Beziehungen an, ergänzen benötigte Features und entfernen überflüssige Elemente. So lässt sich die Konstruktion weiterführen und bei Bedarf auch methodisch umbauen.

NX-Modell mit orange hervorgehobener geschlitzter Struktur auf einer Grundplatte

Konstruktionsarbeit weiterverwenden

Die vorhandene Modellhistorie mit ihrem Featurebaum bleibt der Ausgangspunkt. Du entwickelst dein Modell weiter und kannst auf bereits erarbeiteter Konstruktionslogik aufbauen.

2D-Ansicht und Flanschmodell mit orange markiertem zentralem Bezugsbereich

Das Risiko gebrochener Referenzen reduzieren

Weitergeführte Features und Bezugselemente helfen, bestehende Anknüpfungen in Baugruppen, Zeichnungen und weiteren Modellbezügen zu erhalten. So sinkt das Risiko, diese nach einer Änderung neu zuordnen zu müssen.

Massiver und verrippter Ringkörper mit orange hervorgehobenen Bohrungsflächen

Auch die Methode weiterentwickeln

Eine Änderung kann über neue Maße hinausgehen. Modellaufbau, Referenzstruktur und Featurefolge lassen sich an eine andere Konstruktions- oder Fertigungsmethode anpassen.

METHODIK AM EIGENEN NX-TESTMODELL

Eine Änderung soll die richtigen Elemente erreichen.

Die Aufgabe: Ein größerer Bohrungsabstand soll die zugehörige Bohrungsgruppe verändern. Eine andere Keilneigung soll die daran ausgerichteten Bohrungen mitführen. Unabhängige Funktionsbereiche sollen dabei ihre Form behalten.

Die Prüfung: In ausgewählten eigenen NX-Testfällen haben wir Parameter gezielt geändert. Die Featureanzahl blieb gleich; nicht betroffene Bohrungsgruppen blieben unverändert. Damit prüfen wir am konkreten Modell, ob eine Änderung die vorgesehenen Elemente erreicht.

Der Nutzen: Das Ergebnis zeigt, welche Beziehungen eine Änderung tragen. So lassen sich Modellaufbau und Änderungsabsicht am konkreten Bauteil fachlich beurteilen.

Von der Vorlage zum parametrischen NX-Modell

Nicht jede Konstruktionsaufgabe beginnt mit einem sauberen 3D-Modell. Häufig stehen eine 2D-Zeichnung, ein Foto, ein Netzmodell oder ein importiertes Bauteil am Anfang.

2D-Vorlage neben einem parametrischen Flanschmodell mit hervorgehobener Bohrung2D drawing beside a parametric flange model with a highlighted hole
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2D-Zeichnung, Skizze und Foto

Von 2D zu 3D: Überführe 2D-Zeichnungen, Skizzen und Fotos in eine parametrische CAD-Konstruktion. Geometrien, Maße und Annahmen bilden die Grundlage für den Modellaufbau. Fehlende Angaben lassen sich ergänzen und als bearbeitbare Parameter anlegen. So kannst du die Konstruktion prüfen und methodisch weiterentwickeln.

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STEP, STL und Scandaten

Nutze CAD-Rekonstruktion, um vorhandene Fremd- und Netzgeometrie für die Weiterkonstruktion zu erschließen. Flächen, Bohrungen, Taschen, Symmetrien und wiederkehrende Elemente liefern Anhaltspunkte für den methodischen Aufbau. Ziel ist ein bearbeitbares CAD-Modell mit nachvollziehbaren Features und einstellbaren Parametern.

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Bestehende NX-Teile

Nutze vorhandene Features, Parameter und Bezüge für Änderungen und Varianten. Analysiere, welche Elemente zusammenhängen und wo der Modellaufbau Anpassungen erschwert. Referenzen und Featurefolgen lassen sich überarbeiten, Größen zugänglich machen. So entwickelst du eigene und fremde NX-Konstruktionen methodisch weiter.

DIE WERKZEUGE IM ZUSAMMENSPIEL

Die Produktpalette für deine Konstruktionsaufgaben

Was möchtest du erreichen? Wähle deinen Aufgabenbereich und entdecke die passenden Werkzeuge.

NEUE FERTIGUNG. BESTEHENDE KONSTRUKTION.

Fertigungsmethode ändern. Konstruktionsarbeit erhalten.

Ein anderes Fertigungsverfahren kann andere Wandstärken, Übergänge oder Versteifungen verlangen. Die vorhandene Konstruktionslogik bleibt dabei der Ausgangspunkt für den Umbau.

Unsere Werkzeuge verwenden bestehende Features weiter, passen ihre Beziehungen und Reihenfolge an und ergänzen benötigte Funktionen. Elemente entfallen dort, wo sie im neuen Aufbau überflüssig sind.

So entwickelst du die Konstruktion für eine andere Fertigungsmethode weiter. Relevante Bezugselemente und die Auswirkungen auf angebundene Modelle werden bei der Änderung geprüft.

Light CAD comparison of a CNC-machined outlet housing and a cast and machined version

PRODUKTVARIANTEN METHODISCH VORBEREITEN

Konstruktionen für Produktvarianten vorbereiten.

Teamcenter Product Configurator verwaltet Produktoptionen und zulässige Kombinationen. Die zugehörige NX-Konstruktion braucht passende Module, Steuerparameter und definierte Schnittstellen, damit sich eine gewählte Variante geometrisch abbilden lässt.

Unsere KI-Werkzeuge analysieren vorhandene Modelle und bereiten deren Aufbau vor: Bezugselemente und Schnittstellen werden geordnet, Abhängigkeiten angepasst und bestehende Features soweit möglich weitergeführt. Das erleichtert die Wiederverwendung von Modulen in unterschiedlichen Ausführungen.

Teamcenter steuert die Produktkonfiguration; die NX-Methodik unterstützt ihre geometrische Umsetzung. Wie beides zusammenspielt, wird auf euren Produktaufbau und eure NX-/Teamcenter-Umgebung abgestimmt.

Two engineers discuss product requirements using an illustrative Teamcenter Product Configurator view

KLARE ANFORDERUNGEN. GEZIELTE ÄNDERUNGEN.

Konstruktionsabsicht klar vermitteln.

Was soll sich ändern, welche Funktion muss erhalten bleiben und welche Anforderungen gelten? Ein KI-Assistent braucht klare Ziele. Du beschreibst die Aufgabe, stimmst die technischen Zusammenhänge ab und beurteilst das Ergebnis.

Ein Bohrungsabstand kann ein Funktionsmaß sein; eine Fläche kann die Lage eines Moduls bestimmen. Bezugssysteme, Parameter und Featuregruppen machen solche Beziehungen nachvollziehbar. PMI kann die zugehörigen Produkt- und Fertigungsanforderungen direkt mit den betroffenen Modellbereichen verbinden.

So lassen sich Anforderungen im Modellzusammenhang abstimmen – auch für unterschiedliche Produktvarianten. Die begleitende Schulung vermittelt, wie du Anforderungen verständlich formulierst, Modellbezüge einordnest und Änderungen fachlich prüfst. Konstruktionsverständnis bleibt die Grundlage für die Zusammenarbeit mit der KI.

AUS ERFAHRUNG WIRD KONSTRUKTIONSLOGIK

Aus der Trainingspraxis entstanden. Für die Konstruktion weitergedacht.

Ich bin Simon, NX-Trainer und Methodenentwickler. In meinen Schulungen vermittle ich, wie Konstrukteure Bezüge bewusst wählen, einfache Bausteine aufbauen und die Modelle ihrer Kollegen verstehen.

Aus der Arbeit mit Kunden entstand die Bizlearn NX Design Guideline. Connectivity, Simplicity und Modularity bilden ihren Rahmen. Für die KI-Unterstützung habe ich diese Anwendergrundlage durch tiefergehende Regeln für Objektbeziehungen, Abläufe und Prüfungen ergänzt.

Wie aus Trainingsskripten KI-gestützte Konstruktion wurde

Die Richtlinie ist für Anwender geschrieben. Für die KI-Unterstützung habe ich diese Grundlage durch tiefergehende Regeln ergänzt: Welche Objekte werden gebraucht? Worauf beziehen sie sich? In welcher Reihenfolge entstehen sie? Was soll bei einer Änderung folgen – und was unabhängig bleiben?

Aus 2D-Zeichnungen entstanden zunächst methodische Ablaufbeschreibungen für Schulungen und Videos. Daraus entwickelte sich die nächste Idee: Die KI sollte diese Vorgehensweise auch in Siemens NX ausführen.

So entstand der Ansatz unseres Produkts: Konstruktionsmethodik in ausführbare Abläufe übertragen, neue Modelle strukturiert aufbauen und vorhandene Konstruktionen an ihren bestehenden Features weiterentwickeln.

Die Grundlage für Anwender. Für die KI weiter vertieft.

Bewusst gewählte Bezüge, einfache Bausteine und sinnvoll geordnete Module: Die Bizlearn Design Guideline vermittelt diese Prinzipien als gemeinsame Arbeitsweise für Konstrukteure. Sie ist branchen- und produktübergreifend angelegt und kann eure bestehenden Konstruktionsvorgaben ergänzen.

Unsere KI-Werkzeuge bauen darauf auf. Zusätzliche Regeln für Objektbeziehungen, Abläufe und Prüfungen übertragen die Methodik in die automatisierte Bearbeitung.

Bizlearn NX Design Guideline – Buch für die methodische Konstruktion

GUT ZU WISSEN

Häufige Fragen zur KI-Konstruktion mit Designcenter NX

Erzeugt der KI-Assistent parametrische CAD-Modelle mit Featurebaum?

Ja. Der Ansatz ist auf native Konstruktionen in Designcenter NX mit Skizzen, Features, Parametern und Beziehungen ausgerichtet. Die Modellhistorie macht den Aufbau nachvollziehbar. So lässt sich das CAD-Modell weiterbearbeiten und für Varianten nutzen.

Kann die KI bestehende CAD-Modelle ändern?

Ja. Bestandsänderungen sind ein eigener Teil der Produktpalette. Unser KI-Assistent nutzt die vorhandene Modellstruktur und setzt die gewünschte Änderung an geeigneten Features, Parametern und Bezugselementen um. Bei importierter Geometrie kann ein methodischer Neuaufbau der relevanten Bereiche sinnvoll sein.

Was bedeutet KI-gestützte CAD-Automatisierung?

Ein KI-CAD-Assistent unterstützt zusammenhängende Arbeitsschritte beim Modellaufbau, bei Änderungen und bei der Prüfung. Unsere Werkzeuge verbinden diese CAD-Automatisierung mit Konstruktionsmethodik: Geeignete Features, Parameter und Bezüge bilden den nachvollziehbaren Ablauf. Ziele und Anforderungen werden abgestimmt; das Ergebnis wird fachlich beurteilt.

Was passiert mit Referenzen in Baugruppen und Zeichnungen?

Wir bearbeiten das bestehende Modell und führen vorhandene Features und Bezugselemente soweit möglich weiter. Das reduziert das Risiko, dass angebundene Baugruppen, Zeichnungen oder weitere Modellbezüge durch ein Ersatzmodell ihre Anknüpfung verlieren. Welche Referenzen eine konkrete Änderung betrifft und ob sie erhalten bleiben, wird am Ergebnis geprüft. Insbesondere Änderungen der Flächen- oder Kantenstruktur werden dabei berücksichtigt.

Welche Vorlagen kann ich verwenden?

Zur Palette gehören 2D-Zeichnungen, Skizzen, Fotos sowie STEP-, STL- und Scandaten. Der Informationsgehalt bestimmt die Ausgangslage: Ein Foto enthält beispielsweise keine vollständigen Maße oder verdeckten Geometrien. Solche Angaben werden bei der Ausarbeitung ergänzt und als Parameter nutzbar gemacht.

Welche Rolle spielt Teamcenter bei der Produktkonfiguration?

Teamcenter verwaltet Produktoptionen, Regeln und Konfigurationsstände. Unsere KI-Werkzeuge unterstützen die methodische Vorbereitung und Weiterentwicklung der dazugehörigen NX-Konstruktionen. Dafür werden geeignete Module, Bezugselemente und Schnittstellen betrachtet. Wie Konfiguration und Geometrie zusammenwirken, hängt vom Produktaufbau und der eingesetzten NX-/Teamcenter-Umgebung ab.

Welche Rolle spielen PMI und MBD?

PMI verknüpft Produkt- und Änderungsanforderungen mit dem Modell. Der Dialog unterstützt ihre Abstimmung. Die MBD-Vorbereitung hilft dabei, Angaben zusammenzuführen und Lücken für die fachliche Bearbeitung sichtbar zu machen.

Kann unsere Konstruktionsmethodik einfließen?

Ja. Unternehmensspezifische Regeln und wiederkehrende Vorgehensweisen sind Teil der Palette. Das verbindet KI-Unterstützung mit euren Anforderungen an Modellaufbau und Zusammenarbeit.

Wie können wir mit einer konkreten Anwendung beginnen?

Im Gespräch betrachten wir deine Aufgabe, die vorhandenen Daten und den gewünschten Nutzen. Ein begleiteter Pilot an einer passenden Anwendung kann den Einstieg bilden.

DEIN NÄCHSTER SCHRITT

Was möchtest du in Designcenter NX einfacher machen?

Ein neues Modell aus vorhandenen Unterlagen aufbauen, eine Konstruktion gezielt ändern oder Varianten methodisch ableiten: Lass uns über deine Aufgabe sprechen.

Die Möglichkeiten an deiner Anwendung kennenlernen

In einem begleiteten Pilotprojekt bearbeiten wir eine passende Aufgabe aus eurem Konstruktionsalltag. Gemeinsam legen wir fest, was sich am Modell verbessern soll und woran wir das Ergebnis prüfen. So lernst du die Werkzeuge praktisch kennen und schaffst eine Grundlage für den Einsatz in deinem Team.

Konstruktionsaufgabe besprechen